Marokko 2018 – Tag 11: Ruhetag

Irgendwas von dem, was ich gestern gegessen habe, ist mir wohl nicht gut bekommen. Auf jeden Fall habe ich die halbe Nacht auf dem Klo verbracht und war heute alles andere als fit. Daher gibt es von mir heute auch keine Motorrad Fotos, sondern nur einen kleinen Rundgang durch das Hotel.

Das Hotel Dunes D’or liegt direkt in der Wüste. Im Hintergrund kann man schon die Dünen sehen. Das Flugzeugmodell soll wohl an die Zeit als Stützpunkt für die französische Luftpost erinnern.
Durch die Einfahrt kommt man in den großen Hof des Hotels. Hier finden Motorräder, Geländewagen und sogar kleine Busse von Reisegruppen Platz.
Betritt man das Hotel durch die Eingangshalle, kommt man in den ersten Innenhof, von dem auch schon diverse Zimmer abgehen.
Im großen Innenhof befindet sich der Pool.
Außerdem eine Art kleiner Kiosk mit gekühlten Getränken
Vom großen Innenhof gehen wieder Verbindungen zu anderen Höfen ab, durch die man weitere Zimmer erreicht.
Im Aufenthaltsraum nimmt man die Mahlzeiten ein. Gewöhnungsbedürftig ist die Höhe der Tische, die eher an Couchtische, als an Esstische erinnert.

Gegenüber den anderen Hotels in denen wir bisher waren merkt man, welcher Aufwand betrieben werden muss, um ein Hotel in dieser Umgebung zu betreiben. Teilweise mehrfach am Tag wird Wasser in einem Tankwagen angeliefert, welches dann in einen kleinen Turm gepumpt wird, von dem aus das Wasser in die Zimmer fließen kann. Ist das Wasser mal aufgebraucht (kam bereits mehrfach vor), muss man halt warten, bis man das Badezimmer wieder benutzen kann. Auch eine feste Internetverbindung gibt es nicht. Alle Hotelgäste teilen sich einen Access Point in dem ein UMTS-Stick steckt. Das ist auch der Grund, warum das Pflegen des Blogs hier solange dauert.

4 Antworten auf “Marokko 2018 – Tag 11: Ruhetag”

  1. Das ist ein feines Hotel, Sonnenaufgang muß wunderschön sein mit dem Gefühl, das nur die Wüste mitbringt… Die Anlage sieht aus, als hätte früher hier die Fremdenlegion eine Basis gehabt und der vordere Hof wäre später angebaut worden…
    Gegen Darmverstimmung hilft am Besten Hochprozentiges – als Prophylaxe wohlgemerkt, aber das weißt Du sicher selbst – hast Du zum Zähneputzen Wasser statt Gin genommen ;-? Das war vielleicht der Fehler – ich glaube nicht, daß Silberjodid in die Tanks kommt…
    Die Tische sind wahrscheinlich als Hybridmöbel gedacht – die breiten Sitze laden ein, davor mit gekreuzten Beinen Platz zu nehmen – was mann nach einem Tag Wüste aber vllt. nicht mehr will, weil ungewohnt … 😉
    Die Location ist ausgebucht bis Mitte Mai und hat fast ausschließlich sehr gute Bewertungen – außer, daß manche Touris irgendwo Sand im Zimmer entdecken 😉 … ich hab‘ sie mir vorgemerkt, auch wg des Preises.
    Viel Vergnügen für die kommenden Tage !

    1. Das Hotel ist wirklich schön, das hast Du Recht. Daher werden wir hier insgesamt vermutlich auch um die 5 Übernachtungen haben.
      Von der Verfügbarkeit über Online-Reservierungen würde ich mich allerdings nicht abschrecken lassen. Wir hatten auch nichts vorgebucht und haben ein Zimmer bekommen. Die meisten Gäste bleiben auch nur eine Nacht, gekoppelt mit einer Kameltour, und reisen am nächsten Tag wieder ab. Gäste, die mehrere Tage bleiben, sind vermutlich sehr willkommen. Außerdem glaube ich nicht, dass die hier überhaupt einen Computer haben 🙂
      Wir zahlen für unseren großen „Twin Room“ jetzt 700DH pro Nacht. Ich habe hier aber auch schon deutlich kleinere Zimmer gesehen, die dann auch günstiger sind.
      Für einen richtig schönen Sonnenuntergang wollen wir einen Abend noch auf die Hausdühne fahren und ihn uns von dort anschauen.
      Wann planst Du in Marokko zu sein? Und hast Du einen Blog, in dem ich dann mitlesen kann? 🙂

      1. Hallo, ich antworte erst jetzt, weil ich eine Woche im Gebirge mit Moppet und zu Fuß unterwegs war und tlw. im Schnee herumgestapft bin 😉 …
        Ich hoffe, ihr hattet eine gute Zeit, werde später ’nachlesen’…

        Die Idee #Marokko im Winter# habe ich schon längere Zeit im Kopf, ich kenne Wüste bisher nur mit Käfig oder zu Fuß – mit Moppet ließ es bisher meine familiäre Situation nicht zu, trotzdem lerne ich vorerst interessiert in der Theorie, wie das so ist mit der richtigen Gaswegnehmungskuppenanbremsung … 😉

        @Blog: ich habe zwar einen wordpress.account, aber führe dort kein Tagebuch – kostet mich zuviel Energie und Fotos mache ich obendrein eher im Kopf … 😉

        1. Ehrlich gesagt war ich auch skeptisch, ob ich mich jeden Tag aufraffen kann, etwas zu schreiben. Inzwischen hab ich aber Spaß dran gefunden und es ist ne schöne Art den Tag nochmal zu verarbeiten.
          Und wenn ich mir anschaue, wie wenig ich nur noch über vorherige Reisen sagen könnte, bei denen ich das nicht gemacht habe, freue ich mich, dass ich die Arbeit investiert habe.
          Aber ich kann auch nachvollziehen, wenn Du dazu keine Lust hast. Ist aktuell immerhin mindestens ne Stunde pro Tag, die man auch anders verbringen könnte 🙂

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